Das Besondere unserer Schule in 10 Punkten

 

1. Demokratisches Zusammenleben

Die Schüler und Lehrer erarbeiten gemeinsam die Regeln fürs Zusammenleben und lernen so, wie man mit Verschiedenheiten gut zusammen leben kann. Sie sorgen gemeinsam dafür, dass die Regeln eingehalten werden und Streitigkeiten auf eine faire Art geschlichtet werden. Auf diese Weise erlernen und erleben die Schüler die Grundlagen für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft.

 

2. Freiheit der Wahl

Die Schüler wählen aus einem weit gefächerten Angebot an Lernthemen das aus, was für sie gerade wichtig ist. Sie erarbeiten sich diese Themen selbstständig und entscheiden,

auf welche Art oder mit welcher Methode sie lernen. Das Ziel ist die Entwicklung zum eigenaktiven und selbstverantwortlichen Mitglied unserer Gesellschaft.

 

3. Ganzheitliches Lernangebot

Den Schülern stehen vielfältige und die gesamte Lebensumwelt betreffenden Lernfelder zu Verfügung. Schüler, Lehrer und Eltern bereichern dieses Angebot. Kontakte und Projekte mit dem Umfeld der Schule haben einen hohen Stellenwert. Die Schüler lernen, offen zu sein für Neues und sind bereit, die unterschiedlichsten Impulse aufzunehmen und sich kreativ damit zu beschäftigen.

 

4. Emotional positive Lernumgebung

Die FdSF bietet ein Umfeld, in dem die Kinder sich wohl und sicher fühlen und sich ganz ihrer Lern-Beschäftigung widmen können. Es ist nachgewiesen, dass eine solche

Atmosphäre sich positiv auf das Lernen auswirkt: Zusammenhänge werden schnell begriffen; Informationen werden sicher aufgenommen und dauerhaft abgespeichert.

 

5. Gehirn-gerechte Lernmethoden

Die FdSF bietet Schülern Lernmethoden an, die an die Funktionsweise des Gehirns angepasst sind. Dadurch werden mühevolle Lern-Umwege und unnötiges Scheitern

vermieden. Einfaches und sicheres Lernen gibt Erfolgserlebnisse und Lust aufs Weiterlernen.

 

6. Altersgemischtes Lernen

Fähigkeiten und Offenheit für bestimmte Lerngebiete sind nicht von einem bestimmten Alter abhängig, sondern davon, ob sie für das Kind bedeutsam sind. Wer selbst etwas begriffen hat, kann es anderen gut erklären und festigt gleichzeitig den eigenen Lernstoff. Altersmischung ermöglicht ein auf die Persönlichkeit des Schülers abgestimmtes Lernen und fördert eine anregende Lernumgebung. Kooperation beim Lernen aktiviert die

Bereitschaft der Schüler, sich mit allen Gliedern der Gesellschaft zu vernetzen und gemeinsam aktiv zu werden.

 

7. Vielfalt der Lernarten

Jeder Mensch hat einen unterschiedlich zusammengesetzten Wissensstand und geht unterschiedliche Wege, ihn zu erweitern. Den Schülern der FdSF stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen sie sich alleine oder in der Gruppe ihr Wissen und Können aneignen können. Die Schüler lernen, dass es mehrere Wege zu einem Ziel gibt und erhalten dadurch Motivation und Ausdauer für ihre Vorhaben.

 

8. Wechsel von Theorie und Praxis

Die Schüler haben sowohl die Möglichkeit, z.B. durch eigene Projekte ihre Ideen und ihr Wissen in der Praxis zu erproben (von der Theorie zur Praxis), als auch aus der Praxis

heraus die Zusammenhänge theoretisch nachzuvollziehen und sich das nötige Wissen dazu anzueignen (von Praxis zur Theorie). Menschen mit diesen Erfahrungen sind bereit,

auch schwierige Themen anzugehen und Problemes zu lösen.

 

9. Lebensraum Schule

Kinder brauchen für ihre Entwicklung mehr als viele Familien und Teil-Familien leisten können. Die FdSF bietet den Kindern ganztags über den theoretischen Lernstoff hinaus ein reichhaltiges soziales Umfeld, eine vielfältige Lernumgebung und unterschiedliche Rollenvorbilder. Eine ganztägige Betreuung fördert die Entwicklung der sozialen Kompetenzen, vertieft die Lernerfolge und ebnet Eltern und Kinder den Weg weg vom

Schulstress zu einer entspannten Beziehung.

 

10.Wissen und Können selbst einstufen

Kompetenzraster zeigen den Schülern sowohl die Lernziele, die Lernschritte und den jeweiligen persönlichen Kenntnisstand auf. Die Kompetenzraster für die einzelnen Lernfelder stellen den Lehrplan dar und ersetzen die Noten. Sie bestätigen den Schülern fortlaufend das erworbene Wissen und ermutigen die Schüler zu eigenaktiven Lernschritten bis hin zur Vorbereitung auf Abschussprüfungen der unterschiedlichen Schularten und Bildungsabschlüsse sowie bei der weiteren Gestaltung des Lebensplanes.

 

Termine

Offenes Arbeitstreffen für alle Interessierten am Montag, den 05.07.2010 um 19.00Uhr in Nürnberg, Ergotherapiepraxis Beer, Mathildenstr. 11, Rückgebäude.

Es gibt viel zu tun! Also kommet reichlich und gestaltet mit!

Aktuell: 10 Prozent für Bildung in Deutschland

Wie in der Presse anläßlich des Bildungsgipfels berichtet wird, will Deutschland 10 Prozent des Bruttosozialprodukts für Bildung ausgeben. Gerade ist man darüber auszurechen, wieviel Milliarden Euro das sind...  Apropos: Eine nicht unerhebliche Anzahl von Schülern verläßt die Schule, ohne ausreichend rechnen, schreiben und lesen zu können. Ob da mehr Geld hilft? Immerhin hatten sie fast 10 Jahre Zeit.... Die Bundesregierung könnte Bildung viel sparsamer bereitstellen, wenn sie die Grundidee der Demokratischen Schulen aufgreifen würde, nämlich die Freiheit der Wahl beim Lernen: Lasst die Kinder das lernen, was sie gerade interessiert und unterstützt sie dabei! Denn dann werden sie zur Überzeugung und zur Fähigkeit gelangen, alles lernen zu können, was sie wollen.

 

Ein Kommentar von JSH

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